Tag des Veedels am 22. November

Mehr Wertschätzung statt Gängelung durch die Ämter

Der erste Kölner „Tag des Veedels“ wird nicht zufällig am 22. November zelebriert. Eine Woche später findet der sogenannte „Black Friday“ statt, am Freitag nach dem amerikanischen Feiertag Thanksgiving, an dem die Online-Händler ihreKunden weltweit mit Rabatten und Verkaufsaktionen beglücken.

Am „Tag des Veedels“ setzen wir einen Kontrapunkt. Amazon und Co. sind sowieso rund um die Uhr für ihre Kunden da, sieben Tage in der Woche, 24 Stunden. Die Einzelhändler in den zwölf Kölner Stadteilen, die sich an der Aktion beteiligen, öffnen am Freitag immerhin bis 22 Uhr. Allein in meinem Veedel Rodenkirchen machen 69 Geschäfte, Büros und Gastronomen mit. Die Geschäftsleute haben sich einiges ausgedacht, um den Kunden zu zeigen, dass es nicht nur im Netz, sondern auch direkt vor der Haustür viel zu entdecken gibt. Es geht um Aufmerksamkeit für die Strukturen vor Ort, der stationäre Handel im Veedel erfüllt ja nicht nur Versorgungsfunktionen. Er sorgt auch für Zusammenhalt vor Ort, soziale Nähe und vor allem Kommunikation. Somit trägt er dazu bei, ein Heimatgefühl zu vermitteln und Veedelsstolz zu stärken, wie Handelskümmerer Hans-Günter Grawe zurecht betont hat.

Keine weiteren Diskriminierungen zulassen

Die Geschäftsleute benötigen Unterstützung, damit sie überleben können – angesichts der immer noch klaren Wettbewerbsnachteile gegenüber dem Onlinehandel, auf die ich schon oft hingewiesen habe. Während nationale und lokale Händler ihre Steuern brav beim Fiskus anmelden und bezahlen, führen die Internetriesen keine Steuern und Abgaben ab, sondern verschieben ihre Erträge in Steueroasen. Wir müssen gleiche Bedingungen schaffen, dürfen keine weiteren Diskriminierungen des stationären Handels zulassen.Denn wenn die Geschäftsleute aufgeben, verlieren Veedel und Innenstädte ihre Seele. Besonders in kleinen Städten stehen heute bereits reihenweise Geschäfte leer. 

Große Anhörung zum Thema „vitale Innenstädte“

Für die NRW-Landesregierung aus CDU und FDP ist das Thema „vitale Innenstädte“ von großer Bedeutung. Am 13. Dezember findet dazu eine große Anhörung mit Experten und Sachverständigen statt. Wir haben eine Menge Themen zu besprechen: Wie kann der Handel dem Strukturwandel mit eigenen digitalen Angeboten begegnen? Wie können sich Städte besser digital vernetzen und mit den jeweiligen Werbegemeinschaften zielgenauer zusammenarbeiten? Wie kann eine Stadt mit mehr Veranstaltungen, Events und eigener Storyline als Standort attraktiver werden? Wir sprechen mit den Experten auch über Ladenöffnungszeiten im europäischen Kontext und über innovative Ideen zur Vermietung leerstehender Geschäftsräume. 

Es geht nicht allein um den Einzelhandel. Auch die Gastronomie und das Handwerk brauchen mehr Wertschätzung und weniger Gängelung durch die Ämter. Die Stadt Köln sollte als Partner der Geschäftsleute und nicht als ihr Gegenspieler agieren. Und es ist sicher nicht hilfreich, dass die Gewerkschaft Verdi eine Art Kreuzzug gegen verkaufsoffene Sonntage führt. 

Veränderungen durch die Digitalisierung des Einkaufs können wir natürlich nicht verhindern, wir können sie aber beeinflussen. Und zwar dadurch, dass wir gleiche Bedingungen für alle schaffen. Der „Tag des Veedels“ am 22. November als gemeinsame Aktion von Stadt, Interessengemeinschaften und großen Partnern in der Stadtgesellschaft ist eine gute Gelegenheit, ein gemeinsames Zeichen zu setzen.

„Einzelhandel in Kölner Veedeln durch digitale Lösungen stärken“

„Einzelhandel in Kölner Veedeln durch digitale Lösungen stärken“

Land NRW fördert Modellprojekte in Lindenthal und Rodenkirchen

Ein vielfältiger Einzelhandel prägt das Bild der Veedel in NRW. Mit dem zunehmenden Onlinehandel haben es mittelständische Anbieter vor Ort jedoch schwer, ihre Produkte zu verkaufen. Einzelhändler in Rodenkirchen und Lindenthal bekommen im Rahmen des Projekts „Kölner Veedel als lokaler Leuchtturm“ nun die Möglichkeit, digitale Geschäftsmodelle zu testen. Das Institut für Handelsforschung (IFH) erarbeitet im Rahmen des Projekts zusammen mit der International School of Management (ISM) Lösungen, wie der Einzelhandel digital sichtbarer werden kann. Gefördert wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen.

Dazu sagt Oliver Kehrl, Landtagsabgeordneter für Rodenkirchen: „Auch in 20 Jahren wollen wir noch zum Einkaufen in unsere Veedel gehen können. Damit das funktioniert, muss der stationäre Einzelhandel jedoch auch den Mut haben, auf das veränderte Kundenverhalten zu reagieren. Ich freue mich, dass die Einzelhändler hier vor Ort nun die Möglichkeit bekommen, digitale Lösungen zu testen.“

Bernd Petelkau, Landtagsabgeordneter für Lindenthal, begrüßt die Unterstützung für den lokalen Handel. „Attraktive Online-Angebote im Zusammenspiel mit verkaufsoffenen Sonntagen oder Aktionen wie dem ‚Tag des Veedels‘ eröffnen neue Chancen für den Handel vor Ort.“ Dies gelte besonders für Fachgeschäfte jenseits der häufig noch gut besuchten lokalen Einkaufsstraßen.

Auch der digitalpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Florian Braun MdL, begrüßt das Projekt : „Die Digitalisierung im Einzelhandel hört nicht bei einer eigenen Website auf. Mit Cross-Channel-Strategien, Künstlicher Intelligenz oder Virtual Reality existiert ein enormes Innovationspotential, das den Geschäften helfen kann, starke und nachhaltige Kundenbindungen aufzubauen. Gut, dass der Anfang nun auch hier bei uns in Köln gemacht wird. Ein attraktiver stationärer Einzelhandel soll auch in Zukunftdazu beitragen, dass unsere Veedel so lebenswert bleiben, wie sie sind.“

Im kommenden Jahr soll das Projekt umgesetzt werden. Nach einer Testphase sollen die Maßnahmen auch an weiteren Standorten in der Stadt Köln oder in anderen Großstädten zum Einsatz kommen.

Nach zweieinhalb Jahren NRW-Koalition können wir festhalten: Nordrhein-Westfalen kommt voran.

NRW kommt voran! Sicheres NRW – in der Stadt und auf dem Land. 

Die Fakten:

• Seit 2017 haben wir 7.100 neue Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter eingestellt und damit 1.100 mehr, als Rot-Grün zwischen 2014 und 2016.
• Pro Jahr stellen wir 500 Verwaltungsassistenten ein, die unsere Polizei entlasten.
• 118 Millionen Euro investieren wir für eine bessere Ausstattung der Polizei, u.a. für Schutzhelme, Bodycams, 2.000 Einsatzfahrzeuge, und 20.000 Smartphones.
• Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist um 43 Prozent zwischen 2016 und 2018 gesunken.
• 2018 gab es in Nordrhein-Westfalen so wenige Straftaten wie seit 1991 nicht mehr.
• Wir setzen auf eine Null-Toleranzpolitik bei der aktiven Bekämpfung der Clan- und organisierten Kriminalität. NRW kommt voran!

Bessere Kinder- und Familienförderung. 

Die Fakten:

• Wir haben 52.000 neue Plätze zur Verbesserung der Kindertagesbetreuung geschaffen, 23.000 U3-Plätze und 29.000 Ü3-Plätze.
• 2019 investieren wir 3,1 Milliarden Euro in die frühkindliche Bildung und werden ab 2020/21 ein weiteres Kita-Jahr beitragsfrei stellen.
• Zusätzlich stellen Land, Bund und Kommunen ab dem Kita-Jahr 2020/21 zusätzliche 1,3 Milliarden Euro für die Qualität der Kinderbetreuung zur Verfügung.
• Wir haben die Kinderbetreuung in Nordrhein-Westfalen sichergestellt: Durch das Kita-Rettungsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro 2017 und weiteren 390 Millionen Euro für das Jahr 2019/20. 

NRW kommt voran! Dynamische und entfesselte Wirtschaft.

Die Fakten:

• Vier Entfesselungspakte sorgen für mehr Flexibilität und schaffen moderne wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
• Die Digitalisierung sorgt für Entlastung: 520.000 Stunden weniger Bürokratieaufwand für Gründer.
• Um den Gründerstandort NRW zu stärken, haben wir 1.000 Gründerstipendien vergeben.
• Wir gestalten den digitalen Wandel durch den Ausbau für ein schnelleres und flächendeckendes Internet. Das Ziel: Bis 2025 die Fläche mit Gigabit-Anschlüssen auszustatten. Bereits jetzt haben 70 Prozent unserer Haushalte mindestens 400 Mbit/s, so viel wie kein anderes Flächenland. 

NRW kommt voran! Vielfältige und selbstbewusste Heimat.

Die Fakten:

• Nordrhein-Westfalen wird vor Ort gemacht! Daher unterstützen wir unsere Kommunen 2020 mit 12,8 Milliarden Euro.
• 302 Projekte in 207 Kommunen werden mit 466,5 Millionen aus Städtebaufördermitteln gefördert.
• Wir ermöglichen bezahlbaren Wohnraum und fördern den öffentlichen Wohnraum mit 1,1 Milliarden Euro. 2018 konnten so 8.662 neue Wohneinheiten entstehen.
• Zur Förderung des regionalen Heimatgedankens unterstützen wir 1.545 gute Ideen mit unserem „Heimat-Scheck“.
• Die Denkmalförderung liegt uns am Herzen. Sie wird im Jahr 2019 mit 16 Millionen Euro bezuschusst. 

Wir arbeiten an einem modernen Aufsteigerland Nordrhein-Westfalen

2017 haben wir als NRW-Koalition die Arbeit aufgenommen. Unser Ziel war und ist es, unser Land wieder nach vorne in die Spitze der Länder zu führen. Dafür haben wir die vergangenen zweieinhalb Jahre hart gearbeitet. Vieles haben wir erreicht und Nordrhein-Westfalen so vorangebracht. Wir sind aber noch lange nicht am Ziel. Vieles haben wir noch vor. Deswegen arbeiten wir jeden Tag weiter dafür, Nordrhein-Westfalen zu einem modernen, wirtschaftlich starken, innovativen und lebenswerten Aufsteigerland zu machen.

Der Marsch der SPD in die Planwirtschaft

In NRW regieren wir als CDU seit 2017 zusammen mit der FDP, die ein guter, konstruktiv arbeitender Koalitionspartner ist. Leider kann man das von der SPD, dem Partner der CDU in der GroKo, nicht mehr behaupten. Die Linken der SPD haben das Kommando übernommen und dabei jedes Maß verloren. Die einstige Volkspartei agiert immer planloser und entfernt sich mit ihren linken Fantasien immer weiter von der Mitte. Der frühere Parteivorsitzende und Außenminister Sigmar Gabriel monierte unlängst zurecht, die SPD versuche linker als die Linke zu sein. Realpolitiker wie er und Michael Groschek oder früher Gerhard Schröder haben in dieser Partei nichts mehr zu sagen.  Norbert Walter Borjans und Kevin Kühnert und leider fast alle Kandidaten um den SPD-Parteivorsitz wollen und fordern flächendeckend Verstaatlichung und Kollektivierung privaten Eigentums. Man wendet sich gegen die soziale Marktwirtschaft, redet von Enteignungen und will Gutverdiener und Unternehmer immer mehr zur Kasse bitten. 

Früher war Leistung in der SPD Partei kein Schimpfwort. Diesen Konsens gibt es in dieser Partei nach dem Linksruck nicht mehr. Damit konterkariert die SPD ihr einstiges Versprechen, dass sich Anstrengung und Aufstieg für die Menschen lohnen. 

Kevin Kühnert legte am vergangenen Sonntag einen bemerkenswerten Auftritt bei Anne Will hin. Der Juso-Chef und Hoffnungsträger der Partei möchte die Sozialausgaben, die sich bereits heute auf historischer Rekordhöhe befinden, am liebsten weiter anheben. Zur Finanzierung soll -welch Wunder- eine Vermögenssteuer eingeführt und die Erbschaftssteuer erhöht werden. Dass dadurch der Mittelstand, die Säule des deutschen Wohlstands, geschwächt würde, ist für diese SPD kein Hindernis, sondern Ermunterung. Ebenso, dass im Koalitionsvertrag eine Grundrente mit Bedürftigkeitsprüfung vereinbart wurde. Kühnert findet eine Grundrente für alle besser und den Streit, den seine Partei darum angezettelt hat, angemessen. Was interessieren Vereinbarungen, die vor zwei Jahren abgeschlossen wurden? Die ist heute SPD für sozialliberale Realos nicht mehr wählbar, weil Leistungsträger durch Parteilinke vertrieben werden.

International sorgt die SPD für blamable Tiefpunkte. Außenminister Heiko Maas ist ein Totalausfall und schadet dem Ansehen unseres Landes. Es genügte ihm nicht, bei einem Türkeibesuch vor laufenden Kameras an der Seite seines türkischen Amtskollegen die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu diskreditieren, weil sie sich für eine Sicherheitszone in Nordsyrien eingesetzt hatte. Nur wenige Tage später lebte Maas seinen Antiamerikanismus aus, indem er in einem Namensbeitrag allen Ländern dankte, die vor 30 Jahren halfen, die deutsche Einheit möglich zu machen. Die USA, unseren wichtigsten Bündnispartner, ließ er aus. 

Es ist kein Wunder, dass die SPD mancherorts nur noch einstellige Ergebnisse einfährt. Vor dem Hintergrund der Landtagswahl in Thüringen, wo die Extremisten der Linken und der AfD die meisten Stimmen erhielten und die SPD nur 8,2 Prozent bekam, lohnt sich ein Blick auf NRW. 

Dort wo vernünftig gearbeitet wird, haben die Ränder keine Chance. In den letzten Meinungsumfragen kam die CDU hier als stärkste Partei auf 32, die Linke nur auf sechs, die AfD auf sieben Prozent. Die SPD liegt in ihrer einstigen Hochburg bei 20 Prozent. 

Unser CDU-Ministerpräsident Armin Laschet hat hohe Sympathiewerte, 54 Prozent der Befragten gaben an, mit seiner Arbeit zufrieden zu sein. Man sieht: Die Bürger registrieren, dass wir in der Koalition mit der FDP vieles auf den Weg gebracht haben. Die SPD war einmal eine Partei, mit der man arbeiten konnte. Doch sie hat den Kompass verloren.

Landesregierung und Handelsverband NRW unterstützen Händler bei der Digitalisierung

Vier Digital-Coaches begleiten in die digitale Welt – Wichtiger Beitrag, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben

Düsseldorf. Die Handelswelt wird immer digitaler: Das Konsumverhalten der Verbraucher verändert sich, das Online-Geschäft wächst. Wie können kleine und mittlere Händler auf diese Herausforderungen reagieren? Welche digitalen Instrumente können sie nutzen, um sich auch künftig erfolgreich am Markt zu behaupten? Das Wirtschafts- und Digitalministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und der Handelsverband NRW wollen gemeinsam im Rahmen eines Modellprojekts Unternehmen auf dem Weg in die digitale Welt unterstützen: Vier Digital-Coaches helfen Einzelhändlern künftig dabei, ihre individuelle Digitalstrategie zu entwickeln und umzusetzen.

“Der Einzelhandel ist in Nordrhein-Westfalen eine bedeutende Branche, die sich jedoch stark verändert. Kundinnen und Kunden bewegen sich heute ganz selbstverständlich zwischen digitaler und analoger Welt. Stationäre Händler müssen Verbraucher in beiden Welten abholen. Die Digitalisierung kann zudem dabei helfen, interne Prozesse zu optimieren. Wir gehen in Nordrhein-Westfalen voran: Wir möchten auch die Einzelhändler mitnehmen, die die Chancen der Digitalisierung bisher nicht nutzen konnten. Die vier Digital-Coaches werden ihnen wertvolle Unterstützung bieten und dazu beitragen, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen: „Fehlendes Geld, Know-how, Verständnis oder fehlende Zeit – es gibt zahlreiche Gründe, weshalb der digitale Weg von so manchem Händler noch nicht beschritten ist. Oft fehlt jedoch nur der erste Schritt oder die konkrete Richtung. Hier sollen unsere Digital-Coaches Chancen und konkrete Optionen aufzeigen. Sind die erst mal erkannt, helfen sie auch, die richtigen Partner für die Umsetzung zu finden.“

Die vier Digital-Coaches sollen von Düsseldorf, Dortmund, Bielefeld und Köln aus Einzelhändler in ganz Nordrhein-Westfalen bei der Orientierung und praktischen Umsetzung in der digitalen Welt unterstützen und gleichzeitig die lokale Vernetzung von Handel und Dienstleistern fördern. Das Modellprojekt ist auf drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtvolumen von rund 1,4 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen trägt 50 Prozent der Kosten, die andere Hälfte trägt der Handelsverband NRW.

Weitere Informationen unter: www.handelsverband-nrw.de/digitalcoach/

Spiele an Rhein und Ruhr – die olympische Chance für NRW

Die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2032 nach NRW zu holen, klingt erst einmal verwegen. Das Projekt des Kölner Sportmanagers Michael Mronz hat jedoch Hand und Fuß – und kann eine enorme Chance für unser Bundesland sein. Deshalb unterstützt die NRW-Landesregierung Mronz‘ Traum von der olympischen „Rhein Ruhr City“ mit 14 Kommunen zwischen Aachen und Dortmund. Es liegt alles nah genug beieinander. Der Radius der Sportstätten der Sommerspiele in Los Angeles 2028 beträgt 62 Kilometer, an Rhein Ruhr sind es 63, 

Wer nun trotzdem sofort die Nase rümpft, da er olympische Gigantomanie und Verschwendung vor Augen hat, Stadien, die nicht mehr genutzt werden, wie etwa in Athen, der sollte sich die Pläne einmal genauer anschauen. Mronz will das genaue Gegenteil erreichen. Das Konzept, das er und sein Team allein mit privatwirtschaftlichen Mitteln entworfen haben, zielt auf ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit. Etwa 90 Prozent der Sportanlagen, die für Olympia gebraucht werden, sind bereits vorhanden. Sie würden für die Spiele modernisiert und danach von den Menschen genauso genutzt wie vorher. Nur wären sie in einem besseren Zustand. 

Olympisches Dorf im Kölner Norden?

Köln als größter Stadt in NRW kommt in den Planungen eine zentrale Rolle zu. Turnen, Rhythmische Sportgymnastik und Trampolinspringen könnten in der Lanxess-Arena stattfinden. Langstreckenschwimmen im Fühlinger See., Rugby und Fußball im Rhein-Energie-Stadion, Golf in Gut Lärchenhof.  Die Deutzer Messehallen wären Austragungsort der Fechtwettbewerbe. Die Reiter hätten ihre Wettkämpfe in Aachen, wo Mronz alljährlich den CHIO veranstaltet. In Duisburg wäre die olympische Regattastrecke. Schwimmwettbewerbe könnten in der Arena auf Schalke stattfinden, – und so weiter. 

Was fehlt, ist ein ausreichend großes olympisches Leichtathletik-Stadion. Hier gibt es zwei Gedanken: Entweder könnte eine reine Leichtathletik-Anlage gebaut werden – oder ein Stadion, das sich in eine Fußball-Arena umbauen lässt. Einen Ort für das Olympische Dorf für 11 000 Athleten, das als digital vernetzte Smart City geplant wird, gibt es noch nicht. Es könnte im Kölner Norden gebaut und nach den Spielen in Wohnraum umgewandelt werden. Unsere OB Henriette Reker hat bereits ihr Interesse an einem solchen Projekt angemeldet, das für Köln städtebaulich sehr interessant wäre.

Investitionen für alle Bürger

Natürlich weiß ich, dass in Deutschland Olympiabewerbungen von München und Hamburg zuletzt an negativen Bürgerentscheiden scheiterten. Deshalb muss man die Bürger mitnehmen auf dem Weg zu einer möglichen Bewerbung, ihnen das Konzept nahebringen und sie von den Vorteilen überzeugen. 

Mronz‘ Initiative hat in diesem und im vergangenen Jahr in Aachen bereits Kongresse zur Mobilität der Zukunft veranstaltet. In Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen soll ein Leitbild für ein Konzept erstellt werden, das alle Verkehrsmittel, Individual-Verkehr und öffentlichem Personen-Nahverkehr in einer App zusammenführt – und das möglichst schon lange vor 2032. Kurz: Die Pläne haben nicht nur den Sport im Blick, die Investitionen sollen einen langfristigen Nutzen für die Bevölkerung haben. Denn klar ist: Die Menschen wollen keine Verschwendung, sondern ein durchdachtes und ehrliches Angebot, mit dem sie sich identifizieren können. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird der DOSB entscheiden, ob er aus der Rhein Ruhr City eine „Candidate City“ für 2032 macht. 

Ein besonnener und angemessener Einsatz der Polizei

CDU Köln lobt die Arbeit der Beamten bei der Kurden-Demonstration

Nachdem die Demonstration in Köln gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien friedlich geblieben ist, lobt die CDU Köln sowie die Ratsfraktion, den besonnenen Einsatz der Polizei:
„Wir danken den Einsatzkräften und dem Polizeipräsidenten ausdrücklich dafür, dass sie mit zu einer friedlichen Demonstration beigetragen haben. Wenn Herr Jacob nach dem Prinzip, Vorsicht ist besser als Nachsicht handelt und seine Strategie aufgeht, ist es geradezu perfide, ihn anschließend dafür zu kritisieren. Wäre es zu Ausschreitungen gekommen, möchte ich mir die Kritik, die es dann an ihm und seinen Beamten gegeben hätte, gar nicht ausmalen. Fakt ist: Wir haben in Köln eine friedliche Demonstration erlebt – auch dank des angemessenen Einsatzes der Polizei. Gleichzeitig möchte ich das Verhalten der Teilnehmer loben, die friedlich für ihre Sache auf die Straße gegangen sind. Ein solches Zeichen ist viel stärker, wenn es nicht von Gewalt überschattet wird. Unserer Ansicht nach ist die schwierige Abwägung zwischen dem hohen Gut der Demonstrationsfreiheit und dem Sicherheitsbedürfnis der Kölnerinnen und Kölner bestens gelungen. Auch vor dem Hintergrund, dass darüber hinaus die Sicherheit der eingesetzten Beamten höchste Priorität haben muss, war das ein erfolgreicher Einsatz.“

Die duale Ausbildung als Standortvorteil – für die Gleichbehandlung von Azubis und Studenten

Handwerk bietet mehr als Schüler ahnen

In Gesprächen mit jungen Leuten stelle ich fest, dass viele, gefragt nach ihren Berufsplänen, immer noch irgendwas mit Medien machen wollen. Irgendetwas studieren, um dann vielleicht Social Media Redakteur zu werden – leider oft in einem prekären Arbeitsverhältnis. Beliebt sind daneben auch Jura und BWL. Statt eines Studiums eine Ausbildung zu machen, haben Abiturienten meist nicht auf dem Schirm. Und so platzen die Universitäten aus allen Nähten, während Handwerksbetriebe zwar volle Auftragsbücher haben, jedoch verzweifelt nach qualifiziertem Nachwuchs suchen. 

Wir als CDU in NRW haben lange schon erkannt, dass viel getan werden muss, um das Image der Ausbildungsberufe zu verbessern. Mittelständische Betriebe sind zuverlässige Arbeitgeber und Säulen unsere Gesellschaft, sie können auf die Unterstützung der Koalition in NRW zählen.

Digitale Perspektiven im Handwerk

Dass junge Leute denken, nur ein Studium zähle, ist kein Wunder. Jahrzehntelang ist den Menschen eingeredet worden, dass ohne Universitätsabschluss in Deutschland gar nichts gehe. Doch das ist falsch. Eine Ausbildung zu machen, kann der bessere Weg sein. Handwerksberufe werden in unserer Zeit immer digitaler, moderner und anspruchsvoller. Wer hier kreativ ist und Unternehmergeist hat, kann viel erreichen und verdienen. Ein paar Beispiele: Es gibt Konditoren, die 3D-Drucker zur Produktion von Schokoladen-Figuren einsetzen und damit ihren Umsatz steigern. Oder Tischler, die interaktive 3D-Visualisierung von Ideen und Produkten nutzen; Sattler, die durch den Gebrauch von 3D-Pferderücken-Scannern Zeit und Kosten sparen. 

Das Handwerk bietet viel mehr als viele Jugendliche ahnen, die Berufsbilder ändern sich stark und werden noch spannender. In sogenannten „Wochen des Handwerks“ an den Schulen haben wir die Idee, den Jugendlichen die Chancen näherbringen, die in den Ausbildungsberufen stecken. Wir brauchen zudem mehr Werkunterricht. 

Ein Meister ist genauso wertvoll wie ein Master

Wir als CDU haben das Ziel, Gleichbehandlung von Studenten und Auszubildenden zu erreichen. Ein Meistertitel ist genauso wertvoll wie ein universitärer Maste; ein Gesellenbrief zählt nicht weniger als ein Bachelor. In NRW haben wir deshalb, auch um ein Zeichen zu setzen, analog zum Semesterticket der Studenten, ein günstiges Azubi-Ticket für den ÖPNV im ganzen Bundesland eingeführt. 

Neue Chancen durch das Berufsabitur

Ein spannendes Projekt ist das sogenannte Berufsabitur, das seit diesem Schuljahr in NRW erprobt wird – eine Kooperation des Schulministeriums und des Westdeutschen Handwerkskammertages. Berufsabitur bedeutet: Jugendliche, die eine duale Ausbildung im Handwerk beginnen, können auf einen Doppelabschluss hinarbeiten. Vom ersten Tag an wird den Auszubildenden die Perspektive eröffnet, innerhalb von vier Jahren mit dem Gesellenbrief einen Berufsabschluss und in einem zweiten Schritt die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Ihnen stehen damit alle Möglichkeiten offen. Den Betrieben bietet sich die Chance, leistungsorientierte, engagierte Jugendliche für sich zu gewinnen, die sonst an ein Gymnasium oder Berufskolleg wechseln würden. Es kann eine Win-Win-Situation werden.

Gleichbehandlung bei den Sozialausgaben

Ein wichtiger Vorschlag kommt von Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer, der sich zurecht wünscht, dass Betriebe, die ausbilden, bei den Sozialausgaben entlastet werden. Azubis sollten bei der Kranken- Pflege und Unfall-Versicherung genauso behandelt werden wie Studenten, die bis zum 25. Geburtstag bei ihren Eltern mitversichert sein können. Bei der Unfallversicherung tragen die Länder die Kosten der Studenten. Über diese Ungleichbehandlung müssen wir diskutieren – genauso wie über die Kosten für Meisterkurse und Prüfungen, die für den Absolventen ungleich höher sind als die Gebühren für ein Masterstudium. 

Denn klar ist: Das Handwerk braucht die gesellschaftliche Wertschätzung, die es verdient und wir als CDU werden diese Themen in NRW voranbringen.

Nordrhein-Westfalen soll Vorreiter bei 3D-Technologie werden

Nordrhein-Westfalen soll Vorreiter bei 3D-Technologie werden

Kommt günstiger Wohnraum für Nordrhein-Westfalen bald aus dem 3D-Drucker? Der Antrag “Innovatives Bauen im 3D-Druckverfahren fördern” von CDU und FDP ist heute im Landtag beraten worden.

“Gebäude digital zu planen, ist lange schon üblich. Das so Geplante dreidimensional auszuführen im Sinne von Ausdrucken, ist allerdings noch Neuland, jedenfalls in Deutschland. Dabei ist 3D-Druck am Bau kein Science Fiction und wird in China oder auch den benachbarten Niederlanden bereits praktiziert. In Shanghai stehen Brücken aus dem 3D-Drucker, in Eindhoven soll die erste 3D-Druck-Siedlung in Europa entstehen. Wir wollen, dass das Know-How für die Zukunft hier in Nordrhein-Westfalen entsteht und nicht irgendwann aus dem Ausland importiert werden muss.

Wir wollen zügig in die praktische Anwendung dieser Technologie kommen und denken dabei nicht nur an Zweckbauten wie Garagen oder Hallen, sondern vorzugsweise an Wohnungsbau. Denn Drucken statt Bauen hilft, Zeit und nicht zuletzt Ressourcen zu sparen. Wir müssen uns dieser Technik öffnen nach der Devise: ‘Weg vom Betonkopf hin zum Druckkopf.‘“

Unter Jäger eingeführtes Fahndungssystem führte zu fatalen Fehlern

Oliver Kehrl zur Zeugenbefragung im PUA Kleve

Unter Jäger eingeführtes Fahndungssystem führte zu fatalen Fehlern

Im Landtag hat heute der Parlamentarische Untersuchungsausschuss III („PUA Kleve“) seine Zeugenvernehmungen fortgesetzt. Dazu erklärt der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für den PUA Kleve, Oliver Kehrl:

“Ex-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat mit dem Fahndungssystem VIVA zu rot-grünen Regierungszeiten eine Software eingeführt, die extrem fehleranfällig und bedienerunfreundlich war. Die Beamten sind völlig unzureichend dafür geschult worden. Dies ist heute erneut bei den Befragungen im PUA deutlich geworden. Ein Beispiel: Sie sei nur eineinhalb Tage lang für ihre Tätigkeit geschult worden, erklärte heute eine Sachbearbeiterin. Sie habe dies als sehr unzureichend empfunden. Sie habe 93 Klicks gebraucht, um nur einen Datensatz zu ändern.

Dadurch sind in Siegen seinerzeit fälschlicherweise die Daten des Syrers Amad A. und des Schwarzafrikaners Amedy G. zu einem Datensatz zusammengeführt worden, was letztlich zu der tragischen Verwechslung führte. Herbert Reul hat als Innenminister dafür gesorgt, dass dieses System optimiert wurde, Eingabefehler erschwert und Fotos von Personen nun wieder direkt bei der Eingabe sichtbar sind. So können derart tragische Verwechslungen wie Im Fall Amad A. nicht mehr passieren.”