Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat den dritten Aufruf für das landeseigene Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Die Kommunen können bis zum 15. November 2021 Projektideen einreichen, die die Belebung ihrer Zentren zum Ziel haben. Für diese dritte Bewerbungsrunde des Programms „Leben findet INNENstadt“ stehen insgesamt 30 Millionen Euro für die Innenstadtentwicklung zur Verfügung.

Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl:

„Ich freue mich sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Belebung von Innenstädten weiter in den Blick nimmt. Mit dem dritten Aufruf des Sofortprogramms legt die Landesregierung einen Schwerpunkt auf die nachhaltige Entwicklung unserer Innenstädte. Attraktivität steht ganz oben auf der Agenda. Denn mit vielfältigen Initiativen können Besucherinnen und Besucher auch über die eigenen Stadtgrenzen hinaus angesprochen werden. NRW ist ein bedeutender Handelsstandort mit vielen lebendigen Innenstädten und Zentren. Strukturwandel und Digitalisierung bestimmen nunmehr seit einigen Jahren die Entwicklung in Innenstädten. Das Programm bietet nun auch mit dem 3. Aufruf neue Möglichkeiten, innovative Konzepte in der Kölner Handelslandschaft voranzubringen und für die Stadtentwicklung in Köln wichtige Impulse zu setzen. Die wirtschaftlichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben zu Funktionsverlusten geführt. Somit stehen viele Kommunen mehr denn je unter Druck, die Innenstädte als multifunktionale Orte zu nutzen. Das Sofortprogramm soll dabei helfen, gezielte Impulse vor Ort zu setzen und weitere Faktoren wie Ambiente, Erlebniswert und eine ansprechende Gestaltung von zentralen Fläche umzusetzen.“

Hintergrund:

Im Sommer 2020 hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Weiterentwicklung und Stärkung unserer Innenstädte ein landeseigenes Sofortprogramm aufgelegt: Seitdem haben wir rund 70 Millionen Euro für Maßnahmen in Städten und Gemeinden bewilligt: In diesen Kommunen helfen die Anmietung von Ladenlokalen oder der Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse dabei, Leerstände zu füllen, eigene Entwicklungsimpulse zu setzen, gezielter zu verhandeln oder neue Allianzen zu schmieden. Im März 2021 hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit zwölf Verbänden und Organisationen die „Gemeinsame Innenstadtoffensive“ geschmiedet.

Für den jetzt erfolgten Dritten Aufruf hat der Landtag Nordrhein-Westfalen weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zum Thema und den Förderaufruf finden Sie unter:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein-westfalen