Das Land Nordrhein-Westfalen stellt für engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Institution weitere zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ab dem 1. Oktober 2021 können die Anträge auf Förderung im Rahmen des neuen Landesprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ gestellt werden. 

Das Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement in Nordrhein-Westfalen durch das neue Landesprogramm zu stärken. Die Entscheidung, dass neben Vereinen und Stiftungen beispielsweise auch Initiativen einen Antrag stellen können, ist in diesem Zusammenhang ganz bewusst getroffen worden. Denn diese Programm soll sich laut der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, ganz bewusst von anderen Programmen unterscheiden. So können sich im Rahmen dieses Programmsauch Nachbarschaftsinitiativen, die etwas für die Gemeinschaft – beispielsweise für die Betroffenen der verheerenden Flutkatastrophe – initiieren möchten, einen Antrag einreichen. Bei der Umsetzung des Förderprogramms sollen die Kreise und kreisfreien Städte Untersützung anbieten. Sie erhalten vom Land NRW die Fördermittel gemessen an der Einwohnerzahl und kümmern sich um die Bearbeitung der Anträge aus ihrem Kreis- beziehungsweise Stadtgebiet.

Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl: „Ich freue mich sehr darüber, dass die vielen Engagierten in Nordrhein-Westfalen durch das neue Landesprogramm nun eine zusätzliche Unterstützung erhalten und kleinere Projekte und Vorhaben umsetzen können. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sorgt dafür, dass viele Projektideen nun endlich verwirklicht werden können.“

Hintergrund: 

Informationen zum Förderprogramm, zur Antragstellung und zu den am Programm teilnehmenden Kreisen und kreisfreien Städten können auf www.engagiert-in-nrw.de abgerufen werden.

Das neue Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ ist Teil der am 2. Februar dieses Jahres durch die Landesregierung be-schlossene Engagementstrategie für Nordrhein-Westfalen. Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen hatten im Rahmen eines brei-ten Beteiligungsprozesses den Bedarf an zusätzlichen Förderzugängen, insbesondere Programmen der Kleinstförderung, geäußert.