Der Bund wird für die denkmalpflegerische Umgestaltung der Synagoge an der Roonstraße 42 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Der Kölner Bundestagsabgeordnete Heribert Hirte und Oliver Kehrl, Mitglied des Landtages begrüßen die Förderung als wichtige Anerkennung der Bedeutung des jüdischen Glaubens für das kulturelle Erbe der Stadt.


„Die Kölner Synagogengemeinde ist ein fest integrierter und zentraler Bestandteil unserer Bürgerschaft“, so Hirte. Gerade der Sakralbau an der Roonstraße sei durch seinen Wiederaufbau nach den Zerstörungen der Reichspogromnacht und des Zweiten Weltkriegs ein wichtiges Symbol für das Wiederaufblühen des jüdischen Lebens in der Stadt. „Deshalb freue ich mich sehr, dass der Bund die Instandsetzungsarbeiten maßgeblich unterstützt.“


Oliver Kehrl bekräftigt: „Die Synagoge im Herzen von Köln zeigt, wie stark die jüdische Gemeinde in unserer Stadt verankert ist. Darum hat das Land bereits im vergangenen Jahr zusätzliche denkmalpflegerische Mittel für den Erhalt des Gebäudes bereitgestellt.“ Gerade in Zeiten, in denen auch in Köln jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger wieder häufiger antisemitische Anfeindungen erfahren würden, brauche es klare Bekenntnisse der Politik und der Zivilgesellschaft: „Wir wollen solche Herzstücke der jüdischen Kultur in Köln für kommende Generationen sichern!“