Mehr Sicherheit für die Ballungsgebiete – Höchster Stellenzuwachs in Köln

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Das Innenministerium hat heute die Belastungsbezogene Kräfteverteilung (BKV) der Polizei in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Erstmalig wurden in diesem Jahr die Fallzahlen der Straßenkriminalität und der Wohnungseinbrüche bei der Personalverteilung stärker berücksichtigt. Den höchsten Zuwachs aller Kreispolizeibehörden verzeichnet Köln mit mehr als 46 neuen Stellen.

Zusätzliche Unterstützung erhält zudem der Staatsschutz mit 60 Stellen als Teil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes für NRW. Dazu erklärten die Kölner Landtagsabgeordneten Bernd Petelkau, Oliver Kehrl und Florian Braun:

„Die Landesregierung investiert massiv in den Ausbau des Polizeipersonals. Wir haben im letzten Jahr nicht nur mehr Polizeianwärterinnen und –anwärter eingestellt als jemals zuvor, wir entlasten auch die Vollzugsbeamtinnen und –beamten durch zusätzliches Personal in der Verwaltung, damit sie weniger Zeit mit administrativen Aufgaben verbringen müssen. Dass jetzt zusätzliche Stellen nach Köln kommen, ist eine gute Nachricht für die Stadt und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit in unseren Ballungsgebieten.“

Hintergrund: Das Grundsystem der Personalverteilung für die nordrhein-westfälische Polizei besteht seit 1995 und folgt dem Anspruch, dass sich Polizei dort konzentriert, wo die größten Anforderungen bestehen. Das Innenministerium hat im letzten Jahr eine Expertenkommission zur Überprüfung der Verteilungskriterien eingesetzt. Die überarbeiteten Kriterien beziehen neben der Kriminalität auch Fallzahlen bei Verkehrsunfällen ein, Kontrolldelikte wie „Schwarzfahren“ finden in diesem Jahr erstmalig keine Berücksichtigung.