Kehrl sucht Dialog mit Shell – Shell sagt mehr und bessere Kommunikation zu

Der Landtagsabgeordnete für den Kölner Süden, Oliver Kehrl, traf sich heute mit der Leitung der Shell-Rheinland-Raffinerie, um sich aus erster Hand über die Vorkommnisse Anfang Mai auf dem Godorfer Gelände zu informieren.

Kehrl wurde begleitet durch seinen Landtagskollegen Rainer Deppe (auch umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion), dem Stadtratsmitglied Monika Roß-Belkner sowie dem Bezirksvertreter Vasilis Pavegos.

Der neugewählte Abgeordnete tauschte mit Raffineriedirektor Dr. Thomas Zengerly und dem Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Shell, Dr. Jan Zeese, Mobilfunknummern, um sich im Bedarfsfall schnell und unkompliziert über Vorkommnisse auszutauschen, die bei den Bürgern für Aufmerksamkeit und Ängste sorgten. Shell wird der Öffentlichkeit die eigene Kommunikationsstrategie offenlegen, damit klar wird, worüber Shell informiert und worüber nicht. Einig war man sich auch, dass dem Informationsbedürfnis der Bürger angemessen durch eine offene Kommunikation nachgekommen werden muss. „Hier muss Shell noch transparenter werden“, so Kehrl.

Shell sei ein wichtiger Arbeit- und Auftraggeber in der Region, dessen Handeln nicht nur die unmittelbaren Anwohner interessiere, sondern als größte Raffinerie Deutschlands weit darüber hinaus von Bedeutung ist.

Jedes Jahr würden ein  hoher Millionenbetrag in die Infrastruktur der Rheinland-Raffinerie investiert. Die Digitalisierung stelle für die Überwachung und Instandhaltung eine große Chance dar. Kehrl bot an, von Seiten der Landespolitik alles dafür zu tun, damit moderne Technologien eingesetzt werden, um die Sicherheit der Menschen, der Umwelt und die Energieffizienz zu erhöhen. Durch den geplanten Bau eines neuen gasbetriebenen Kraftwerks auf dem Raffineriegelände kann mitgeholfen werden, diese zukünftige Strategie und den Standort im Kölner Süden nachhaltig zu sichern.