Führungswechsel im CDU Stadtbezirk Rodenkirchen – 5 Fragen für die Zukunft

Oliver Kehrl, Mitglied des NRW-Landtags, ist am Montag zum neuen Vorsitzenden des CDU-Stadtbezirks Rodenkirchen gewählt worden. Er löste die bisherige Amtsinhaberin Alexandra von Wengersky ab, die nicht mehr kandidierte. In einem ersten Interview spricht der 50-jährige Unternehmer über seine Ziele und Vorstellungen.

Schon vor Ihrer Wahl haben Sie angekündigt, dass es mit Ihnen einen Stilwechsel geben werde. Was genau wollen Sie ändern?
Wir sind für die Menschen da, nicht umgekehrt. Wir müssen auf die Leute zugehen, nicht umgekehrt. Wir wollen erfahren, welche Sorgen und Themen die Menschen bewegen und uns darum kümmern. Jeden Tag. Wir wollen insbesondere junge Leute ansprechen und sie für Politik begeistern.

Sie wurden von den Ortsverbänden Rodenkirchen, Sürth, Rondorf, Zollstock und Bayenthal-Marienburg einstimmig für das Amt nominiert. Kann man davon ausgehen, dass nun alle an einem Strang ziehen?
Absolut. Hier hat es in den vergangenen Jahren zu viele interne Diskussionen gegeben. Wir wollen als Team in allen Stadtteilen im Kölner Süden vor Ort sein, zuhören und Lösungen in Bezirksvertretung, Stadtrat, Land- und Bundestag auf den Weg bringen. In dieser Konstellation kann das hier im Süden nur die CDU.

Sie sind seit 2017 Abgeordneter im NRW-Landtag. Wie wollen Sie die beiden Ämter miteinander verknüpfen?
Das ist das Spannende an der neuen Aufgabe. Seit zwei Jahren fahren wir täglich im Stadtbezirk herum und sprechen mit allen relevanten Gruppen, Vereinen, Interessen- und Bürgergemeinschaften über die Herausforderungen hier im Süden: Verkehr, Schulen, Sicherheit, Ehrenamt – über all das, was ein lebendiges Veedel ausmacht. Insofern passen die Ämter perfekt zusammen: der Vorsitz des CDU-Stadtbezirks und der Einsatz für den Wahlkreis aus dem Landtag heraus.

Wie managen Sie die beiden Ämter zeitlich?
Wir haben im neuen Vorstand ein Superteam, zu dem auch viele junge Leute zählen. Wir reden jetzt schon fast täglich über die Themen in den einzelnen Stadtteilen. Mit einer solchen Mannschaft ist die Aufgabe organisatorisch sehr gut zu meistern.

Was sind Ihre wichtigsten Ziele, was wollen Sie für den Kölner Süden erreichen?
Die CDU ist die Partei, die sich hier für die Belange aller einsetzt. Indem wir noch stärker auf die Menschen zugehen und uns mit ihren Anliegen befassen, wollen wir als die bedeutende gesellschaftliche Kraft im Kölner Süden wahrgenommen werden.

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