ūüĒĆūüí° Energiewende – NRW geht voran mit innovativen und modernen L√∂sungen

Wärmewende in NRW mit den Potenzialen der Erdwärmenutzung

In der heutigen Sachverst√§ndigen-Anh√∂rung im Landtag zum Ausbau der Erdw√§rmenutzung in Nordrhein-Westfalen bef√ľrworteten die Experten den Antrag von CDU und FDP f√ľr den Ausbau der Geothermie. ‚ÄěDie breite Zustimmung zu unserem Antrag zur Geothermie ist ein klares Aufbruchsignal in Richtung Erdw√§rmenutzung.

Dagegen ist die Ablehnung der Erdw√§rmenutzung durch die Gr√ľnen v√∂llig unverst√§ndlich. Erst wenn wir zuverl√§ssig und gen√ľgend Strom und W√§rme aus erneuerbaren Energiequellen bekommen, k√∂nnen wir die Kohleverstromung als Br√ľckentechnologie beenden. Dar√ľber hinaus kann die Geothermie einen entscheidenden Beitrag zur W√§rmewende in Nordrhein-Westfalen leisten. Die Erdw√§rme ist gerade in Nordrhein-Westfalen wichtig f√ľr die Energiewende und genie√üt hohe Akzeptanz bei den B√ľrgern. Am guten Beispiel M√ľnchens und Paris‚Äô will die NRW-Koalition auch Nordrhein-Westfalen zu einem Geothermiestandort machen.

Mit dem Internationalen Geothermiezentrum in Bochum (GZB) haben wir bundesweit anerkannte Experten vor Ort. Ob Fl√§chenkollektoren, Tiefenbohrung oder die Nutzung des im Ruhrgebiet reichlich vorhandenen Grubenwassers: Laut Sachverst√§ndigen Prof. Dr. Bracke vom GZB und von Dr. Pahlke vom Geologischen Dienst hat Nordrhein-Westfalen gro√ües Potential f√ľr Erdw√§rme in H√∂he eines Vielfachen des tats√§chlichen W√§rmebedarfes. Mit dem Tiefenbohrerlass im Rahmen des Entfesselungspakets II hat die Landesregierung bereits rechtliche H√ľrden beseitigt, damit Erdw√§rmeprojekte in NRW an den Start gehen k√∂nnen.‚Äú

Land Nordrhein-Westfalen k√ľrt K√∂lner Stegerwaldsiedlung zur 87. Klimaschutzsiedlung NRW D√ľsseldorf.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Stegerwaldsiedlung im K√∂lner Stadtteil M√ľlheim als 87. Klimaschutzsiedlung ausgezeichnet. Damit ist die Siedlung von allen ausgew√§hlten Projekten das bislang gr√∂√üte. Die Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH saniert rund 700 Wohnungen aus den 1950er Jahren. ‚ÄěDie Zukunft der st√§dtischen Ballungsr√§ume geh√∂rt innovativen und digital unterst√ľtzten L√∂sungen. Damit kann die Energiegewinnung, -speicherung und -nutzung vor Ort geschickt kombiniert und auf die Sektoren verteilt werden.

Das reduziert deutlich den Energieverbrauch und die Emission von Treibhausgasen im Geb√§udebereich. K√∂ln geht hier als gr√∂√üte Stadt Nordrhein-Westfalens mit gutem Beispiel f√ľr ein solches ‚ÄěSmartCity-Projekt‚Äú voran.‚Äú Die Sanierungsma√ünahmen umfassen unter anderem die D√§mmung der Fassaden, Installation neuer Fenster und die Umstellung der W√§rmeversorgung f√ľr Heizung und Warmwasser von Gasheizungen auf W√§rmepumpen und Fernw√§rme. Neu installierte Photovoltaikanlagen erzeugen Strom, der vor Ort gespeichert und mittels eines Siedlungsmanagement-Systems f√ľr die W√§rmepumpen, zum Laden von Elektromobilen und als g√ľnstiger Mieterstrom zur Verf√ľgung steht. Au√üerdem k√∂nnen sich die Mieter mit Hilfe von intelligenten Stromz√§hlern (‚ÄěSmart Metern‚Äú) √ľber ihren Energieverbrauch und den aktuellen Strompreis informieren.

Ziel der Landesregierung ist, insgesamt 100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen zu initiieren. Koordiniert wird das Projekt ‚Äě100 Klimaschutzsiedlungen‚Äú von der EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Ministeriums f√ľr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. In den schon realisierten Klimaschutzsiedlungen werden die w√§rmebedingten CO2-Emissionen zwischen 50 und 90 Prozent reduziert. Ebenfalls werden die Energiekosten durch die Nutzung und Kombination von effizienten Technologien und erneuerbarer Energien konsequent gesenkt. Insgesamt haben bereits 87 Projekte den Status¬†‚ÄěKlimaschutzsiedlung NRW‚Äú erhalten. Davon sind 37 Siedlungen mit insgesamt 2.200 Wohnungen und H√§usern bereits fertiggestellt. Weitere Informationen: www.energieagentur.nrw/gebaeude/klimaschutzsiedlungen